Wappenbeschreibung

"In Silber ein durchgehendes schwarzes Tatzenkreuz, belegt mit einem blauen Herzschild, darin ein silberner Sparren".
Begründung des Wappens
Von dem alten Ortsadel, dem Rittergeschlecht von Hiltenfingen (Hiltofingen) berichten wiederholt Urkunden aus dem 12. und 13. Jahrhundert; ein Siegel oder Wappen ist jedoch nicht überliefert. Diese Ritter waren Vasallen der Herren von Schwabegg, die sich nach ihrer Burg benannten und 1168 ausstarben. Sie führten einen Sparren im Wappen (Siegel), dessen Farben allerdings unbekannt sind.
Um die aus den ältesten Zeiten stammende und niemals abgebrochene Zugehörigkeit von Hiltenfingen zur Herrschaft Schwabegg zu dokumentieren, wurde der Sparren der Herren von Schwabegg in das Herzschild des Gemeindewappens aufgenommen und die Farbgebung nach dem Wappen der Besitznachfolger auf Schwabegg, der Markgrafen von Ursing-Ronsberg gewählt, die unter anderem einen silbernen gekrönten Löwen im blauen Feld führten, während das Ursinger Wappen einen roten Adler im silbernen Felde zeigt.
Diese Farbgebung des Herzschildes symbolisiert gleichzeitig das weitere Schicksal der Herrschaft Schwabegg mit Hiltenfingen, denn im Jahre 1266 fiel Schwabegg an die Bayernherzöge und verblieb - allerdings mit wiederholten Unterbrechungen - bei ihnen.
Zwischen den Jahren 1280 und 1290 vergaben die bayerischen Herzöge Ludwig und Heinrich die Lehensherrschaft der Kirche in Hiltenfingen mit allen Rechten und Nutzen wie Kirchensatz, Patronatsrecht und Grundbesitz von 778 1/4 Jauchert (von damals rund 1006 Jauchert Gesamtgrund in Hiltenfingen) an die Komturei des Deutschritterordens nach Blumenthal bei Aichach, in deren Besitz sie bis zur Säkularisation verblieb. Diese mehr als 500 Jahre dauernde ungestörte Herrschaft fand ihren Niederschlag im Gemeindewappen durch die Aufnahme des Wappens des Deutschen Ordens, des schwarzen Tatzenkreuzes im silbernen Felde.
Begründung des Wappens
Von dem alten Orts-Adel berichten öfter Urkunden aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Der Orts-Adel ist das Rittergeschlecht von Hiltenfingen (damals Hiltofingen). Ein Wappen oder Siegel hat man aber nicht gefunden. Die Ritter von Hiltenfingen waren Vasallen von den Herren von Schwabegg. Nach der Burg Schwabegg sind sie benannt. Die Herren von Schwabegg starben 1168 aus. Sie hatten einen Sparren im Wappen. Aber in welchen Farben, das weiß man nicht.
Um zu zeigen, dass Hiltenfingen schon immer zur Herrschaft Schwabegg gehört hat, ist der Sparren der Herren von Schwabegg in das Herz-Schild gekommen. Das Herz-Schild befindet sich in der Mitte des Wappens. Die Farben sind von den Nachfolgern auf Schwabegg, den Markgrafen von Ursing-Ronsberg. Sie hatten einen silbernen Löwen auf einem blauen Feld. Das Ursinger Wappen zeigt einen roten Adler auf einem silbernen Feld.
Die Farben von dem Herz-Schild stehen auch für das weitere Schicksal von Schwabegg. Im Jahr 1266 haben die Bayernherzöge Schwabegg erobert. Sie haben das Gebiet dann immer wieder behalten.
Die bayerischen Herzöge Ludwig und Heinrich haben die Kirche in Hiltenfingen zwischen 1280 und 1290 zusammen mit allen Rechten und dem Grund von 778 1/4 Jauchert an die Komturei Blumenthal vom Deutschritter-Orden gegeben. Die Komturei war damals in Aichach. Die Kirche blieb bis zur Säkularisation im Besitz von der Komturei.
Diese Herrschaft von mehr als 500 Jahren ist im Gemeindewappen zu sehen. Dort ist das Wappen vom Deutschen Orden zu finden: ein schwarzes Tatzen-Kreuz auf silbernem Grund.
